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Zusammenarbeit ist die grösste Innovation

4. Juli 2016
183 Views

Am 28. April 2016 lud das Swisscom Human Centered Design Team zum CX-Day in den Braingym in Bern. Der CX-Day ist Inspirationsquelle für alle, die sich mit voller Hingabe dem bewusst gestalteten Kundenerlebnis und dem offenen Zugang zu Innovation verschrieben haben. Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Erfahrungen tauschen sich hier über Innovationskultur und Erlebnisgestaltung im branchenübergreifenden Kontext aus und lernen voneinander – in der Überzeugung, dass Menschen den Unterschied ausmachen.

Der CX-Day im Frühling widmete sich voll und ganz dem Thema Zusammenarbeit. Denn Christina Taylor, Head Human Centered Design bei Swisscom und Gastgeberin des CX-Day hat in ihrer Zeit als Outpost im Silicon Valley beobachtet, dass Firmen, die wiederholt Innovation in den Markt bringen, 1. den Kunden in das Zentrum stellen und 2. die Zusammenarbeit fördern. „Loslassen, teilen, zusammenarbeiten: Das ist die DNA des Silicon Valley“, so Christina Taylor in ihrer Begrüssung. Die Teilnehmer des CX-Day waren eingeladen, ihre verletzliche und neugierige Seite zu zeigen, um neue Formen der Zusammenarbeit zu finden. „Denn Zusammenarbeit ist zentral, wenn es darum geht, komplexe Probleme zu lösen und Kunden zu begeistern“, so Christina Taylor.

Der Einblick in die Zusammenarbeit von Jazz-Musikern, Ideenaustausch im World Café und spannende Diskussionen im Fishbowln regten ebenso zur Zusammenarbeit an wie die impulsreichen Insights der Referenten zum Thema Zusammenarbeit.

„Was innen geschieht, ist aussen spürbar“

Mit diesem Satz eröffnete Hans Werner den CX-Day 2016. Der HR-Leiter der Swisscom beschäftigt sich vor dem Hintergrund der Digitalisierung und deren Auswirkungen auf Produkte, Services und Geschäftsmodelle mit der Frage, was nach aussen spürbar sein soll. „Die Gestaltung der inneren Welt ist ein wichtiges Element in der Gestaltung der Kundenerlebnisse“, so Hans Werner. Allianzen zu bilden und Entwicklungschancen zu bieten sei kostbarer als jeder Treueschwur zwischen Mitarbeitern und Unternehmen. „Mit Methoden von gestern das Business von morgen zu gestalten, wird nicht funktionieren“, reflektiert der HR-Chef. In einer smarten Arbeitskultur stehe sinnstiftende Leadership in der Transzendenz einer hierarchischen Kultur hin zu einer agilen und fluiden Führung im Vordergrund. „Ein selbstreflektierter Leader überlegt sich selbst, wie er eine Leistungskultur etabliert und Leute motiviert. Sinngebung ist Führungsaufgabe“, so Hans Werner, der sich selbst am liebsten von den Lernenden inspirieren lässt.

Weitere Highlights des CX-Day 2016:

„Design geht alle etwas an.“ Für Prof. Jan-Erik Baars, Leiter Design Management an der Hochschule Luzern, sollten Produkte, Unternehmen und Werbeversprechen zusammenpassen, um beim Kunden ein kohärentes, stimmiges Erlebnis zu erzeugen.

„Wir brauchen digitale Vielfalt, unterschiedliche Fähigkeiten und Lebensstile in der Gesellschaft und in Unternehmen“ Dr. Joël Luc Cachelin, Gründer der Wissensfabrik über Digitale Diversität und On-/Offline Kompetenz.

Neue Arten der Zusammenarbeit

„Ich habe mich selbst abgeschafft!“ Tonio Zemp setzt als ehemaliges Mitglied der ehemaligen Geschäftsführung von liip auf eine Zukunft ohne Management. Agile, fixe, crossfunktionale Teams organisieren sich in dem Holacracy-Versuch des Software-Unternehmens selbst.

„Wir müssen zurück zu einer Kultur des Ausreichenden.“ Uwe Lübbermann, Kopf von Premium Cola, ist seit 14 Jahren im Geschäft. In dem real produzierenden und liefernden Unternehmen verdienen alle Mitarbeiter – vom Geschäftsführer über den Inhaber bis zum Mitarbeiter – gleich viel. Grosse und kleine Kunden werden gleich behandelt dank Antimengenrabatt und viel Transparenz. Eine andere Art der Zusammenarbeit mit Strahlkraft auf die ganze Welt.

„Erfinden Sie mit Zusammenarbeit das Business neu!“ Ferdy Gilsing, Senior Manager Design Strategy & Innovation bei Philips, lud die Teilnehmer ein, das kreative Potenzial in ihrer Organisation zu entfesseln, um sinnstiftende, Mensch-zentrierte Innovationen durch Co-Creation liefern zu können. Dabei gehe es nicht um Lösungen, sondern darum, die Probleme der Kunden zu verstehen.

Mehr über den CX-Day erfahren: www.swisscom.com/cx-day

Autor: Claudia Gabler

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Am 28. April 2016 lud das Swisscom Human Centered Design Team zum CX-Day in den Braingym in Bern. Der CX-Day ist Inspirationsquelle für alle, die sich mit voller Hingabe dem bewusst gestalteten Kundenerlebnis und dem offenen Zugang zu Innovation verschrieben haben. Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Erfahrungen tauschen sich hier über Innovationskultur und Erlebnisgestaltung im branchenübergreifenden Kontext aus und lernen voneinander – in der Überzeugung, dass Menschen den Unterschied ausmachen. Der CX-Day im Frühling widmete sich voll und ganz dem Thema Zusammenarbeit. Denn Christina Taylor, Head Human Centered Design bei Swisscom und Gastgeberin des CX-Day hat in ihrer Zeit als Outpost im Silicon Valley beobachtet, dass Firmen, die wiederholt Innovation in den Markt bringen, 1. den Kunden in das Zentrum stellen und 2. die Zusammenarbeit fördern. „Loslassen, teilen, zusammenarbeiten: Das ist die DNA des Silicon Valley“, so Christina Taylor in ihrer Begrüssung. Die Teilnehmer des CX-Day waren eingeladen, ihre verletzliche und neugierige Seite zu zeigen, um neue Formen der Zusammenarbeit zu finden. "Denn Zusammenarbeit ist zentral, wenn es darum geht, komplexe Probleme zu lösen und Kunden zu begeistern", so Christina Taylor. Der Einblick in die Zusammenarbeit von Jazz-Musikern, Ideenaustausch im World Café und spannende Diskussionen im Fishbowln regten ebenso zur Zusammenarbeit an wie die impulsreichen Insights der Referenten zum Thema Zusammenarbeit. „Was innen geschieht, ist aussen spürbar“ Mit diesem Satz eröffnete Hans Werner den CX-Day 2016. Der HR-Leiter der Swisscom beschäftigt sich vor dem Hintergrund der Digitalisierung und deren Auswirkungen auf Produkte, Services und Geschäftsmodelle mit der Frage, was nach aussen spürbar sein soll. „Die Gestaltung der inneren Welt ist ein wichtiges Element in der Gestaltung der Kundenerlebnisse“, so Hans Werner. Allianzen zu bilden und Entwicklungschancen zu bieten sei kostbarer als jeder Treueschwur zwischen Mitarbeitern und Unternehmen. „Mit Methoden von gestern das Business von morgen zu gestalten, wird nicht funktionieren“, reflektiert der HR-Chef. In einer smarten Arbeitskultur stehe sinnstiftende Leadership in der Transzendenz einer hierarchischen Kultur hin zu einer agilen und fluiden Führung im Vordergrund. „Ein selbstreflektierter Leader überlegt sich selbst, wie er eine Leistungskultur etabliert und Leute motiviert. Sinngebung ist Führungsaufgabe“, so Hans Werner, der sich selbst am liebsten von den Lernenden inspirieren lässt. Weitere Highlights des CX-Day 2016: „Design geht alle etwas an.“ Für Prof. Jan-Erik Baars, Leiter Design Management an der Hochschule Luzern, sollten Produkte, Unternehmen und Werbeversprechen zusammenpassen, um beim Kunden ein kohärentes, stimmiges Erlebnis zu erzeugen. „Wir brauchen digitale Vielfalt, unterschiedliche Fähigkeiten und Lebensstile in der Gesellschaft und in Unternehmen“ Dr. Joël Luc Cachelin, Gründer der Wissensfabrik über Digitale Diversität und On-/Offline Kompetenz. Neue Arten der Zusammenarbeit „Ich habe mich selbst abgeschafft!“ Tonio Zemp setzt als ehemaliges Mitglied der ehemaligen Geschäftsführung von liip auf eine Zukunft ohne Management. Agile, fixe, crossfunktionale Teams organisieren sich in dem Holacracy-Versuch des Software-Unternehmens selbst. „Wir müssen zurück zu einer Kultur des Ausreichenden.“ Uwe Lübbermann, Kopf von Premium Cola, ist seit 14 Jahren im Geschäft. In dem real produzierenden und liefernden Unternehmen verdienen alle Mitarbeiter - vom Geschäftsführer über den Inhaber bis zum Mitarbeiter – gleich viel. Grosse und kleine Kunden werden…

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