Zertifizierung für Chancengleichheit

13. September 2016
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SAP gibt mit seinen erfolgreichen Initiativen zur Geschlechtergleichstellung am Arbeitsplatz die Richtung für die Technologiebranche vor

SAP hat als erstes multinationales Technologieunternehmen die weltweite EDGE-Zertifizierung (Economic Dividends for Gender Equality) erhalten. Diese würdigt das globale Engagement des Unternehmens, die Geschlechtervielfalt und die Gleichstellung am Arbeitsplatz zu schaffen und zu bewahren.

Die EDGE-Zertifizierung ist der Leitstandard und die wichtigste Methode zur Bewertung des unternehmerischen Engagements bei der Gleichstellung der Geschlechter. Die EDGE-Bewertungsmethode unterscheidet sich von anderen Standards durch ihre strengen Kriterien und ihren Fokus auf die geschäftlichen Auswirkungen von Maßnahmen zur Schaffung von Chancengleichheit.

Der weltweite Zertifizierungsprozess von SAP begann im März 2016, nachdem die Walldorfer Softwareschmiede Anfang des Jahres als erstes Technologieunternehmen in den USA die EDGE-Zertifizierung erhalten hatte. Die internationale Zertifizierung wurde nach einer unabhängigen Überprüfung der Unternehmensdaten, Gleichstellungspraktiken, Beschäftigungspolitik und der Ergebnisse von Mitarbeiterbefragungen in zwölf Ländern erteilt: Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Indien, Irland, Japan, Kanada, Singapur, Tschechische Republik und Vereinigtes Königreich. Zu den bei der Bewertung untersuchten Kriterien gehören Stellenbesetzung und Beförderung, Weiterentwicklung von Führungskräften, Mentoring, flexible Arbeitsmodelle sowie Unternehmenskultur.

„SAP muss bei der Schaffung eines vorurteilsfreien Arbeitsumfelds eine Vorreiterrolle einnehmen. Diese weltweite Zertifizierung stellt einen wichtigen Meilenstein in unseren ständigen Bemühungen dar, Vorurteilen am Arbeitsplatz den Nährboden zu entziehen“, sagte Bill McDermott, Vorstandsvorsitzender der SAP SE. „Mit dieser Zertifizierung untermauern wir unsere Vorbildfunktion bei diesem wichtigen Thema. Zudem werden wir einmal mehr unserem Anspruch gerecht, die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen zu verbessern.“

Der SAP-Vorstand hat es sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2017 25 Prozent seiner Führungspositionen mit Frauen zu besetzen. Im zweiten Quartal 2016 stellten Frauen bereits 24,1 Prozent der Führungspositionen des Unternehmens und 32,5 Prozent der gesamten Belegschaft.

Im vergangenen Monat führte SAP eine Analyse der Lohngerechtigkeit in der gesamten US-Belegschaft durch und erhöhte anschließend die Vergütung in Fällen, in denen für gleiche Arbeit nicht die gleiche Bezahlung geleistet wurde. Zudem kündigte SAP ein Machine-Learning-Tool an, das unter anderem wertende Formulierungen in Stellenausschreibungen erkennt.

„Bei Geschlechtergleichstellung geht es nicht nur um gesellschaftliche Verantwortung oder politische Korrektheit. Sie ist ein strategischer Erfolgsfaktor, eine Quelle für Innovationen und ein Wachstumsmotor für unser Unternehmen“, sagte Stefan Ries, Chief Human Resources Officer der SAP SE. „Wir sind stolz auf die Anerkennung – aber wir legen weiterhin großen Wert darauf, eine Kultur zu schaffen, in der Mitarbeiter jeglicher Herkunft sich bestmöglich weiterentwickeln können. Wir hoffen, dass andere Unternehmen unserem Beispiel folgen.“

„Die Technologiebranche bringt die innovativsten Köpfe der Welt hervor und genau deshalb ist Vielfalt so wichtig. Die IT-Community kann sich rückblickend nicht rühmen, Geschlechtergleichstellung am Arbeitsplatz als wichtiges Thema wahrgenommen zu haben. Doch SAP leistet hier in seiner Branche Pionierarbeit, nicht nur durch sein das öffentliches Bekenntnis zum Grundsatz der Chancengleichheit, sondern auch durch die wirkungsvollen Programme und Maßnahmen, die es in der täglichen Praxis umsetzt“, sagte Aniela Unguresan, Mitbegründerin der EDGE Certified Foundation. „Mit dieser weltweiten EDGE-Zertifizierung setzt SAP weiter den Maßstab für die Gleichstellung der Geschlechter in der Technologiebranche. Wir begrüßen die Bemühungen des Unternehmens zur Förderung einer Kultur der Vielfalt, Inklusion und Chancengleichheit am Arbeitsplatz.“

Informationen zur EDGE-Zertifizierung
EDGE ist die weltweit führende Bewertungsmethode und Zertifizierung zur Geschlechtergleichstellung in Unternehmen. Ziel der EDGE-Zertifizierung ist es, Organisationen bei der Schaffung eines optimalen Arbeitsumfelds für Frauen und Männer zu unterstützen, von dem ein Unternehmen auch selbst profitiert.

Die Abkürzung EDGE steht für „Economic Dividends for Gender Equality“. Für die Zertifizierung, die auch die geschäftlichen Auswirkungen von Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit berücksichtigt, müssen Unternehmen strenge Kriterien erfüllen. Anstelle eines theoretischen Ansatzes verfolgt die Methode einen geschäftsorientierten Ansatz, der Benchmarks, Kennzahlen und Verantwortlichkeit als wichtige Elemente in den Zertifizierungsprozess integriert. Im Rahmen dieses Prozesses werden die Richtlinien, Praktiken und Daten des Unternehmens in fünf Bereichen analysiert: gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, Stellenbesetzung und Beförderung, Weiterentwicklung von Führungskräften und Mentoring, flexible Arbeitsmodelle sowie Unternehmenskultur.

Die EDGE-Zertifizierung wird von führenden Vertretern aus der Wirtschaft, dem öffentlichen Sektor und der Wissenschaft unterstützt. Die EDGE-Methodik wurde von der EDGE Certified Foundation entwickelt und auf dem Weltwirtschaftsforum 2011 erstmals vorgestellt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.edge-cert.org. Folgen Sie EDGE auch auf Twitter unter @EDGE_CERT.
Weitere Informationen zu SAP finden Sie im SAP News Center. Folgen Sie SAP auf Twitter unter @sapnews.

www.sap.de

Autor: zvg

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SAP gibt mit seinen erfolgreichen Initiativen zur Geschlechtergleichstellung am Arbeitsplatz die Richtung für die Technologiebranche vor SAP hat als erstes multinationales Technologieunternehmen die weltweite EDGE-Zertifizierung (Economic Dividends for Gender Equality) erhalten. Diese würdigt das globale Engagement des Unternehmens, die Geschlechtervielfalt und die Gleichstellung am Arbeitsplatz zu schaffen und zu bewahren. Die EDGE-Zertifizierung ist der Leitstandard und die wichtigste Methode zur Bewertung des unternehmerischen Engagements bei der Gleichstellung der Geschlechter. Die EDGE-Bewertungsmethode unterscheidet sich von anderen Standards durch ihre strengen Kriterien und ihren Fokus auf die geschäftlichen Auswirkungen von Maßnahmen zur Schaffung von Chancengleichheit. Der weltweite Zertifizierungsprozess von SAP begann im März 2016, nachdem die Walldorfer Softwareschmiede Anfang des Jahres als erstes Technologieunternehmen in den USA die EDGE-Zertifizierung erhalten hatte. Die internationale Zertifizierung wurde nach einer unabhängigen Überprüfung der Unternehmensdaten, Gleichstellungspraktiken, Beschäftigungspolitik und der Ergebnisse von Mitarbeiterbefragungen in zwölf Ländern erteilt: Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Indien, Irland, Japan, Kanada, Singapur, Tschechische Republik und Vereinigtes Königreich. Zu den bei der Bewertung untersuchten Kriterien gehören Stellenbesetzung und Beförderung, Weiterentwicklung von Führungskräften, Mentoring, flexible Arbeitsmodelle sowie Unternehmenskultur. „SAP muss bei der Schaffung eines vorurteilsfreien Arbeitsumfelds eine Vorreiterrolle einnehmen. Diese weltweite Zertifizierung stellt einen wichtigen Meilenstein in unseren ständigen Bemühungen dar, Vorurteilen am Arbeitsplatz den Nährboden zu entziehen“, sagte Bill McDermott, Vorstandsvorsitzender der SAP SE. „Mit dieser Zertifizierung untermauern wir unsere Vorbildfunktion bei diesem wichtigen Thema. Zudem werden wir einmal mehr unserem Anspruch gerecht, die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen zu verbessern.“ Der SAP-Vorstand hat es sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2017 25 Prozent seiner Führungspositionen mit Frauen zu besetzen. Im zweiten Quartal 2016 stellten Frauen bereits 24,1 Prozent der Führungspositionen des Unternehmens und 32,5 Prozent der gesamten Belegschaft. Im vergangenen Monat führte SAP eine Analyse der Lohngerechtigkeit in der gesamten US-Belegschaft durch und erhöhte anschließend die Vergütung in Fällen, in denen für gleiche Arbeit nicht die gleiche Bezahlung geleistet wurde. Zudem kündigte SAP ein Machine-Learning-Tool an, das unter anderem wertende Formulierungen in Stellenausschreibungen erkennt. „Bei Geschlechtergleichstellung geht es nicht nur um gesellschaftliche Verantwortung oder politische Korrektheit. Sie ist ein strategischer Erfolgsfaktor, eine Quelle für Innovationen und ein Wachstumsmotor für unser Unternehmen“, sagte Stefan Ries, Chief Human Resources Officer der SAP SE. „Wir sind stolz auf die Anerkennung – aber wir legen weiterhin großen Wert darauf, eine Kultur zu schaffen, in der Mitarbeiter jeglicher Herkunft sich bestmöglich weiterentwickeln können. Wir hoffen, dass andere Unternehmen unserem Beispiel folgen.“ „Die Technologiebranche bringt die innovativsten Köpfe der Welt hervor und genau deshalb ist Vielfalt so wichtig. Die IT-Community kann sich rückblickend nicht rühmen, Geschlechtergleichstellung am Arbeitsplatz als wichtiges Thema wahrgenommen zu haben. Doch SAP leistet hier in seiner Branche Pionierarbeit, nicht nur durch sein das öffentliches Bekenntnis zum Grundsatz der Chancengleichheit, sondern auch durch die wirkungsvollen Programme und Maßnahmen, die es in der täglichen Praxis umsetzt“, sagte Aniela Unguresan, Mitbegründerin der EDGE Certified Foundation. „Mit dieser weltweiten EDGE-Zertifizierung setzt SAP weiter den Maßstab für die Gleichstellung der Geschlechter in der Technologiebranche. Wir begrüßen die Bemühungen des Unternehmens zur Förderung einer Kultur der…

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