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Wenn das Büro zum Mitarbeiter kommt

19. Juli 2016
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Wenn das Büro zu weit weg und das Home Office zu einsam ist: VillageOffice schliesst die Lücke mit einem engmaschigen Netz an Coworking Spaces in der ganzen Schweiz. Ob diese auch für Contactcenter-Mitarbeiter beispielsweise aus ländlichen Regionen interessant sein können, erfahren wir von Susanne Mosbacher, Initiatorin und Board Member bei VillageOffice.

CMM: Was unterscheidet VillageOffice von Coworking Spaces?

Susanne Mosbacher: Dank der heutigen Technologien ist es nicht mehr nötig, ständig zu pendeln. Gleichzeitig müssen wir als Gesellschaft Wege finden, um CO2-Emissionen zu reduzieren und lokale Gemeinschaften zu stärken. VillageOffice bringt Arbeit wieder in die Nähe des Wohnortes. Wir verbinden bestehende mit neuen Coworking Spaces in der Schweiz durch eine gemeinsame Plattform. Bis 2030 handelt es sich dabei um ein engmaschiges Netzwerk an lokalen Coworking Spaces, die innerhalb von 15 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad vom Wohnort her erreichbar sind. Wir bauen ein Ökosystem in Zusammenarbeit mit den Schweizerischen Pionieren in diesem Gebiet, indem wir den Aufbau neuer VillageOffices fördern und eine IT Plattform erstellen, um dieses Ökosystem zu unterstützen.

CMM: Was ist der Vorteil gegenüber Home Office?

Susanne Mosbacher: Ein zentrales Element von VillageOffice ist die Zusammenarbeit von Menschen. Damit unterscheidet sich VillageOffice vom Home Office. Eine starke, lokale Community ermöglicht eine fruchtbare Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg, mit Menschen unterschiedlicher Hintergründe. Im VillageOffice findet sich eine professionelle Infrastruktur und Raum, um konzentriert arbeiten zu können ohne die im Home Office ständig präsente Ablenkung durch die Familie, den Hund und dringende Haushaltarbeiten. Es erlaubt auch, den Arbeitstag zu strukturieren und Arbeit zu entgrenzen, weil dafür ein inspirierender Raum ausserhalb des Wohnzimmers zur Verfügung steht.

CMM: Ist das Modell auch für Contactcenter interessant?

Susanne Mosbacher: Gerade für Contactcenter ergibt sich hier eine neue, interessante Möglichkeit die bisher ausgelagerten Home-Office-Arbeitsplätze in eine professionelle, gemeinschaftlich genutzte Infrastruktur innerhalb der Coworking Spaces zu verlegen und damit den Mitarbeitenden eine neue, inspirierende Arbeitsumgebung zu bieten, die sie zu Hause nicht immer finden. Dabei bleiben die Kosten für die Nutzung dieser Plattformen deutlich tiefer als in normalen Büroräumlichkeiten, die vom Unternehmen angemietet werden müssten. In Zukunft werden Unternehmen innerhalb der VillageOffice Coworking Spaces auch eigene, fix gebuchte Räumlichkeiten für ihre Mitarbeitenden nutzen und ihnen gleichzeitig Anschluss an die Community bieten können. Mit dem Modell der dezentralen Coworking Spaces werden Unternehmen auch für Mitarbeitende, die sich eine Home-Office-Tätigkeit oder das Pendeln zum Arbeitgeber nicht vorstellen können, wieder attraktiv.

Susanne Mosbacher ist HR Professional mit Executive Diploma HSG in SME Management, Unternehmerin, Referentin, Netzwerkerin und passionierte Fotografin. Die Coworking Community ist pure Inspiration für die VillageOffice Initiatorin: „Es bedeutet täglich voneinander zu lernen, immer mal wieder über den eigenen Tellerrand zu schauen, durch Querdenker herausgefordert zu werden, Idee und Wissen zu teilen und zusammen erfolgreich zu sein. Ich möchte meine Erfahrung aus jahrelanger, wertvoller Arbeit mit Menschen und Organisationen als Angestellte und als Unternehmerin einbringen und die Arbeitswelt von morgen mit VillageOffice aktiv mitgestalten.“ Mehr erfahren: www.villageoffice.ch

Autor: Claudia Gabler

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Wenn das Büro zu weit weg und das Home Office zu einsam ist: VillageOffice schliesst die Lücke mit einem engmaschigen Netz an Coworking Spaces in der ganzen Schweiz. Ob diese auch für Contactcenter-Mitarbeiter beispielsweise aus ländlichen Regionen interessant sein können, erfahren wir von Susanne Mosbacher, Initiatorin und Board Member bei VillageOffice. CMM: Was unterscheidet VillageOffice von Coworking Spaces? Susanne Mosbacher: Dank der heutigen Technologien ist es nicht mehr nötig, ständig zu pendeln. Gleichzeitig müssen wir als Gesellschaft Wege finden, um CO2-Emissionen zu reduzieren und lokale Gemeinschaften zu stärken. VillageOffice bringt Arbeit wieder in die Nähe des Wohnortes. Wir verbinden bestehende mit neuen Coworking Spaces in der Schweiz durch eine gemeinsame Plattform. Bis 2030 handelt es sich dabei um ein engmaschiges Netzwerk an lokalen Coworking Spaces, die innerhalb von 15 Minuten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad vom Wohnort her erreichbar sind. Wir bauen ein Ökosystem in Zusammenarbeit mit den Schweizerischen Pionieren in diesem Gebiet, indem wir den Aufbau neuer VillageOffices fördern und eine IT Plattform erstellen, um dieses Ökosystem zu unterstützen. CMM: Was ist der Vorteil gegenüber Home Office? Susanne Mosbacher: Ein zentrales Element von VillageOffice ist die Zusammenarbeit von Menschen. Damit unterscheidet sich VillageOffice vom Home Office. Eine starke, lokale Community ermöglicht eine fruchtbare Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg, mit Menschen unterschiedlicher Hintergründe. Im VillageOffice findet sich eine professionelle Infrastruktur und Raum, um konzentriert arbeiten zu können ohne die im Home Office ständig präsente Ablenkung durch die Familie, den Hund und dringende Haushaltarbeiten. Es erlaubt auch, den Arbeitstag zu strukturieren und Arbeit zu entgrenzen, weil dafür ein inspirierender Raum ausserhalb des Wohnzimmers zur Verfügung steht. CMM: Ist das Modell auch für Contactcenter interessant? Susanne Mosbacher: Gerade für Contactcenter ergibt sich hier eine neue, interessante Möglichkeit die bisher ausgelagerten Home-Office-Arbeitsplätze in eine professionelle, gemeinschaftlich genutzte Infrastruktur innerhalb der Coworking Spaces zu verlegen und damit den Mitarbeitenden eine neue, inspirierende Arbeitsumgebung zu bieten, die sie zu Hause nicht immer finden. Dabei bleiben die Kosten für die Nutzung dieser Plattformen deutlich tiefer als in normalen Büroräumlichkeiten, die vom Unternehmen angemietet werden müssten. In Zukunft werden Unternehmen innerhalb der VillageOffice Coworking Spaces auch eigene, fix gebuchte Räumlichkeiten für ihre Mitarbeitenden nutzen und ihnen gleichzeitig Anschluss an die Community bieten können. Mit dem Modell der dezentralen Coworking Spaces werden Unternehmen auch für Mitarbeitende, die sich eine Home-Office-Tätigkeit oder das Pendeln zum Arbeitgeber nicht vorstellen können, wieder attraktiv. Susanne Mosbacher ist HR Professional mit Executive Diploma HSG in SME Management, Unternehmerin, Referentin, Netzwerkerin und passionierte Fotografin. Die Coworking Community ist pure Inspiration für die VillageOffice Initiatorin: „Es bedeutet täglich voneinander zu lernen, immer mal wieder über den eigenen Tellerrand zu schauen, durch Querdenker herausgefordert zu werden, Idee und Wissen zu teilen und zusammen erfolgreich zu sein. Ich möchte meine Erfahrung aus jahrelanger, wertvoller Arbeit mit Menschen und Organisationen als Angestellte und als Unternehmerin einbringen und die Arbeitswelt von morgen mit VillageOffice aktiv mitgestalten.“ Mehr erfahren: www.villageoffice.ch Autor: Claudia Gabler

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