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Wachstumschance Scheitern

2. Juli 2017
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Wenn der Misserfolg zum Gewinn wird

In der Gesellschaft oftmals verspottet und als Niederlage verurteilt: Scheitern gilt als Inbegriff des Versagens. Jedoch steckt in ihm die Chance, es besser zu machen. „Denn Scheitern und Erfolg liegen nah beieinander. Wer erfolgreich ist, riskiert es zu versagen. Gleichzeitig kann ein Fehlschlag auch der Beginn eines erfolgreichen Neustarts sein“, weiß Oliver Kerner, professioneller Vertriebstrainer, Speaker und Coach aus Bremen und Gründer von OK-Training. Aus persönlicher Erfahrung weiß er, was es bedeutet, von ganz unten anzufangen.

Reset als Erfolgskatalysator

Ob ein gescheitertes Projekt, Produkt oder sogar das Aus eines gesamten Unternehmens: Eine Niederlage kann vielseitig und schlagartig auftreten. Dabei steht am Anfang erst einmal die Enttäuschung und oftmals auch Scham gegenüber dem Umfeld. Allerdings dient die Pleite häufig auch als Neuanfang und setzt oftmals ungeahnte Potenziale frei. „Erfahrungsgemäß sind Misserfolge der Motor des Fortschritts. Denn geht das Geschäft pleite, müssen neue Handlungsoptionen folgen“, berichtet der Vertriebstrainer. Dabei ist ein Wiederaufstehen sowohl die größte Hürde als auch die beste Möglichkeit, neue Ziele zu definieren und diese vorbereiteter zu erreichen. „Auch ich musste 2008 aufgrund der Finanzkrise eine herbe Niederlage einstecken. Jedoch war dies meine Chance, den Resetknopf zu drücken und mit klarem Kopf ein bis heute gut laufendes Unternehmen aufzubauen. Dafür musste ich meine Komfortzone verlassen und mich in ungewohnte Gefilde wagen. Das erfordert Mut, aber auch Vertrauen in die eigenen Stärken“, weiß Oliver Kerner.

Aus Fehlern lernen

Sprichwörtlich wächst man mit seinen Aufgaben. Jedoch lässt sich diese Redewendung auch auf Fehltritte übertragen. „Wichtig dabei ist, Fehler nicht als Defizit zu betrachten, sondern als Gelegenheit und Herausforderung. Wer in Ausnahmesituationen, wie beispielsweise einer Krise, seine Fehler anerkennt und analysiert, lernt sich selbst und die Umstände besser kennen. Daraus lassen sich Strategien und Erfolgschancen entwickeln, die auch für die Zukunft entscheidend sind“, erklärt der Unternehmer. Insbesondere die Fähigkeit, in kritischen Situationen nicht aufzugeben, kann trainiert werden und letztendlich als Karrierefaktor dienen. „Jeder Fehler ermöglicht Fortschritt, denn nur so weiß man, wie etwas funktioniert, und begeht diesen kein zweites Mal“, betont Oliver Kerner abschließend.

Drei Tipps im Umgang mit Niederlagen

  1. Akzeptiere Fehler

Im ersten Schritt gilt es, eigene Fehltritte einzugestehen und nicht die Schuld bei anderen zu suchen. Zwar spielen äußere Einflüsse oftmals eine Rolle, jedoch tragen sie niemals die alleinige Schuld. Denn für Fehler sind nur die eigenen Entscheidungen verantwortlich.

  1. Analysiere und richte neu aus

Nur unter genauer Betrachtung der eigenen Stärken und Schwächen lassen sich neue Handlungsoptionen entwickeln. Deshalb gilt es, sowohl die eigenen Schwachpunkte als auch die eigenen Fähigkeiten herauszufiltern, um diese entsprechend zu verbessern oder auszubauen. Beispielsweise kann eine spezielle Abrechnungssoftware bei der Buchhaltung helfen, falls dort die eigenen Defizite zutage treten.

  1. Setze konkrete Ziele

Nur eine klare Zielsetzung und Kundenbestimmung führt zu einem erfolgreichen Unternehmen. Dabei ist es wichtig, eine genaue Zielkundenermittlung vorzunehmen, um anhand dessen einen Fahrplan zu erstellen. Wer kommt als Kunde infrage? Wo finde ich ihn? Nach Beantwortung dieser Fragen gilt es zu ermitteln, wie, mit welchen Zwischenzielen und bis wann das Vorhaben erreicht werden kann.

Weitere Informationen unter www.ok-trainings.com

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