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Studie von PwC und HSG/CEMS «Digital Switzerland Study 2016»

7. Dezember 2016
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Wie fortgeschritten sind Schweizer Unternehmen im digitalen Bereich wirklich? Das Resultat einer branchenübergreifenden Umfrage von PwC Schweiz und der Universität St. Gallen bei über 100 Führungspersonen sowie mehr als 500 Endkunden zeigt: Nur mit einer agilen und flexiblen Unternehmenskultur sind Unternehmen in der Lage, sich erfolgreich zu transformieren.

Digitale Transformation: Bessere Abstimmung im Management benötigt

Die Unternehmungskultur ist das Rückgrat jeder digitalen Transformation. Nur mit einer agilen und flexiblen Kultur sind Unternehmen in der Lage, sich erfolgreich zu transformieren. Wenn diese Werte auch in der Struktur widerspiegelt und vom Management geschlossen gelebt werden, können Unternehmen von der Digitalisierung profitieren.

Vier Implikationen konnten von der Studie abgeleitet werden:

1. Harmonisierung
Über alle Branchen hinweg mangelt es an einem gemeinsamen Verständnis des immer schneller stattfindenden digitalen Wandels. Um firmenintern auf den gleichen Nenner zu kommen, müssen das Topmanagement (Strategiedefinition), das mittlere Management (Strategieausführung) sowie letztlich der Kunde – dessen Bedürfnisse befriedigt werden sollen – alle die gleiche Vorstellung davon haben, was unter der Digitalisierung verstanden wird.

2. Kundenorientierung
Die sich immer schneller entwickelnden Kundenbedürfnisse werden von neuen digitalen Produkten und Dienstleistungen oftmals nicht befriedigt. Um dem Kunden einen Mehrwert zu bieten, ist es notwendig, diesen in das Zentrum des Handelns zu stellen.

3. Externe Perspektiven
Mit bestehenden Ressourcen innovativ zu sein, ist eine der grössten Herausforderungen. Entsprechend zentral ist es, frische Perspektiven und neue Talente mit neuen Herangehensweisen in das Unternehmen zu bringen.

4. «Eigendisruption»
Unternehmen müssen gewillt sein, umzudenken und sich einer Fehlerkultur anzunehmen. Nur wer aus den eigenen Fehlern lernt, kann schnell Erfolg haben. Neue Geschäftsmodelle zu verfolgen und den eigenen Erfolg zu hinterfragen, ist nicht nur eine Art und Weise, um sich selber herauszufordern, sondern auch, um den digitalen Wandel voranzutreiben.

Digitale Strategien umsetzen und in messbare Initiativen umwandeln
Noch nie war es so relevant, die erwähnten Faktoren in eine digitale Strategie umzuwandeln. «Nur wenn Management und Kundenerwartungen abgestimmt sind, können Unternehmen Mehrwert im digitalen Bereich generieren. Aufgrund der stark zunehmenden Kundenerwartungen an digitale Lösungen steigt der Druck, ‹digital› in eine erfolgreiche Strategie umzuwandeln erst recht.», erläutert Holger Greif, Leiter Digitale Transformation bei PwC Schweiz.

Über die Studie
Die vorliegende Studie wurde in Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen sowie dem CEMS Master’s in International Management durchgeführt. Die Publikation befasst sich mit der digitalen Transformation in grossen Schweizer Unternehmen. Untersucht wurden vier Industrien: Die Banken-, Versicherungs-, Handels- sowie Konsumgüterbranche. Befragt wurden über 100 Führungspersonen aus dem Top- und dem mittleren Management sowie über 500 Endkunden. Das Projekt hat den international an Business Schools verliehenen CEMS Award der Kategorie «Business Project of the Year» gewonnen.

Autor: Jasmin Moser PwC | PR & Corporate Communications Manager

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Wie fortgeschritten sind Schweizer Unternehmen im digitalen Bereich wirklich? Das Resultat einer branchenübergreifenden Umfrage von PwC Schweiz und der Universität St. Gallen bei über 100 Führungspersonen sowie mehr als 500 Endkunden zeigt: Nur mit einer agilen und flexiblen Unternehmenskultur sind Unternehmen in der Lage, sich erfolgreich zu transformieren. Digitale Transformation: Bessere Abstimmung im Management benötigt Die Unternehmungskultur ist das Rückgrat jeder digitalen Transformation. Nur mit einer agilen und flexiblen Kultur sind Unternehmen in der Lage, sich erfolgreich zu transformieren. Wenn diese Werte auch in der Struktur widerspiegelt und vom Management geschlossen gelebt werden, können Unternehmen von der Digitalisierung profitieren. Vier Implikationen konnten von der Studie abgeleitet werden: 1. Harmonisierung Über alle Branchen hinweg mangelt es an einem gemeinsamen Verständnis des immer schneller stattfindenden digitalen Wandels. Um firmenintern auf den gleichen Nenner zu kommen, müssen das Topmanagement (Strategiedefinition), das mittlere Management (Strategieausführung) sowie letztlich der Kunde – dessen Bedürfnisse befriedigt werden sollen – alle die gleiche Vorstellung davon haben, was unter der Digitalisierung verstanden wird. 2. Kundenorientierung Die sich immer schneller entwickelnden Kundenbedürfnisse werden von neuen digitalen Produkten und Dienstleistungen oftmals nicht befriedigt. Um dem Kunden einen Mehrwert zu bieten, ist es notwendig, diesen in das Zentrum des Handelns zu stellen. 3. Externe Perspektiven Mit bestehenden Ressourcen innovativ zu sein, ist eine der grössten Herausforderungen. Entsprechend zentral ist es, frische Perspektiven und neue Talente mit neuen Herangehensweisen in das Unternehmen zu bringen. 4. «Eigendisruption» Unternehmen müssen gewillt sein, umzudenken und sich einer Fehlerkultur anzunehmen. Nur wer aus den eigenen Fehlern lernt, kann schnell Erfolg haben. Neue Geschäftsmodelle zu verfolgen und den eigenen Erfolg zu hinterfragen, ist nicht nur eine Art und Weise, um sich selber herauszufordern, sondern auch, um den digitalen Wandel voranzutreiben. Digitale Strategien umsetzen und in messbare Initiativen umwandeln Noch nie war es so relevant, die erwähnten Faktoren in eine digitale Strategie umzuwandeln. «Nur wenn Management und Kundenerwartungen abgestimmt sind, können Unternehmen Mehrwert im digitalen Bereich generieren. Aufgrund der stark zunehmenden Kundenerwartungen an digitale Lösungen steigt der Druck, ‹digital› in eine erfolgreiche Strategie umzuwandeln erst recht.», erläutert Holger Greif, Leiter Digitale Transformation bei PwC Schweiz. Über die Studie Die vorliegende Studie wurde in Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen sowie dem CEMS Master's in International Management durchgeführt. Die Publikation befasst sich mit der digitalen Transformation in grossen Schweizer Unternehmen. Untersucht wurden vier Industrien: Die Banken-, Versicherungs-, Handels- sowie Konsumgüterbranche. Befragt wurden über 100 Führungspersonen aus dem Top- und dem mittleren Management sowie über 500 Endkunden. Das Projekt hat den international an Business Schools verliehenen CEMS Award der Kategorie «Business Project of the Year» gewonnen. Autor: Jasmin Moser PwC | PR & Corporate Communications Manager

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