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Studie: Swisscom rekrutiert am besten

20. März 2016
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BEST RECRUITERS, die grösste Recruiting-Studie im deutschsprachigen Raum, hat die Recruiting-Qualität der umsatz- und mitarbeiterstärksten Arbeitgeber in der
Schweiz und Liechtenstein untersucht.

Bereits zum dritten Mal wurden am 17. März 2016 im Rahmen der BEST RECRUITERS Studienpräsentation im Kameha Grand Zürich die Ergebnisse der grössten Recruiting-Studie der Schweiz vorgestellt. Swisscom gelingt der Aufstieg zur Nummer eins. Sie läuft damit Vorjahresgesamtsiegerin Helvetia den Rang ab. Platz zwei geht an Die Bundesverwaltung: Sie kann sich mit durchwegs hochwertiger Performance in allen untersuchten Kategorien von Rang 64 im Jahr 2013/14 auf den zweiten Rang vorarbeiten. AXA gelingt insbesondere dank vorbildlichem Bewerberkontakt der Sprung auf das Podest.

Premiere: Erstes internationales Ranking
Erstmals ermöglicht BEST RECRUITERS exklusiv einen internationalen Vergleich für die Länder Schweiz, Liechtenstein, Deutschland und Österreich. Aus dieser kompletten Gegenüberstellung geht ein Schweizer Unternehmen als Gewinnerin unter 1520 getesteten Arbeitgebern hervor: Swisscom holt entsprechend dem länderübergreifenden Kriterienkatalog im Top 20 Ranking vor ALTANA Deutschland und EY Österreich die Krone. „Für das Recruiting Team von Swisscom ist die Auszeichnung als BEST RECRUITER des DACH-Raumes eine grosse Wertschätzung der Arbeit, welche die Kolleginnen und Kollegen während der letzten drei Jahre geleistet haben. Es ist schön zu sehen, dass unsere Strategie aufgegangen ist und unser Effort sich nun auch in dieser Auszeichnung widerspiegelt“, sagt Alexander Senn, Head of Recruiting & Employability bei Swisscom.

Die besten Branchen
Die Branche mit der höchsten Recruiting-Qualität sind in diesem Jahr die Unternehmensberater. Sie lösen in einem Kopf-an-Kopf-Rennen die Allbranchenversicherer an der Spitze ab: Diese belegen im aktuellen Ranking den zweiten Platz, gefolgt vom Lebensmitteldetailhandel.

Recruiting-Qualität steigt, Online-Jobbörsen boomen
„Wir haben beobachtet, dass seit Beginn der Erhebungen die Recruiting-Qualität kontinuierlich steigt“, sagt Studien-Initiator Markus Gruber. Dies sei ein Hinweis darauf, dass die Unternehmen die Bedeutung des Recruiting als wichtigsten Erfolgsfaktor im Personalwesen erkannt haben. Schweizer Arbeitgeber fokussieren sich dabei gemäss der Studie nach wie vor stark auf Online-Stellenbörsen – durchschnittlich 86% der möglichen Punkte in der Kategorie belegen dies -gefolgt von der Online-Stellenanzeigen-Analyse (55%) und Karriere-Website (49%).

Studien-Ergebnisse im internationalen Vergleich
Die Top 506 der Schweizer Arbeitgeber haben im Mobile Recruiting klar die Nase vorne (49% gegenüber 40% in Deutschland und 38% in Österreich). Auch bei den Online-Stellenmärkten (86% vs. 84% in Deutschland und 74% in Österreich) können sich die Schweizer Recruiter gut behaupten. Bei Social Web hingegen liegen die Schweizer Arbeitgeber mit 41% der Gesamtpunkte deutlich hinter Vorreiter Deutschland (57%). Auch bei der Karriere-Website gibt Deutschland den Ton an mit 66% gegenüber 49% in der Schweiz.

Optimierungspotenzial Bewerberkontakt
In der Resonanz auf Bewerbungen sieht Studienbeirat Kuno Ledergerber, Leiter des Zentrums für Human Capital Management an der ZHAW, ein vielversprechendes Optimierungspotenzial für die Recruiter: „In dieser Kategorie erreichen die Schweizer Unternehmen gerade 46% der möglichen Punkte. Dies ist eine grosse Chance, sich vom Mitbewerb abzuheben“, sagt Kuno Ledergerber. Auch wenn potenzielle Kandidaten sich in englischer Sprache an die Unternehmen wenden, bleiben 52% der Interessenanfragen unbeantwortet. Nur 76% der Feedbacks sind auch auf Englisch verfasst und nur 50% beantworten konkret die Frage der Kandidaten.

Diskussion: Neue Herausforderungen am Arbeitsmarkt durch die Digitalisierung
Recruiting vor dem Hintergrund der vierten industriellen Revolution: Welche Fähigkeiten und Kompetenzen sind künftig gefragt? Welche Auswirkungen haben die Veränderungen am Arbeitsmarkt auf den Fachkräftemangel? Diesen und mehr Fragen gingen, im Anschluss an die Präsentation der Studie, unter der Moderation von Kuno Ledergerber die Big-Data-Verantwortliche Iris Kornacker (Swisscom), der Assessment-Spezialist Roger Huber (assess + perform) sowie Stephan Isenschmid, Geschäftsführer des Swiss Leadership Forum, auf den Grund. „Digitalisierung, Co-working, Shared Economy, Freelancer – die Welt der Arbeit ist im Umbruch. Erfolgreiche Geschäftsmodelle setzen bereits heute auf Fachkräfte, die nicht mehr traditionell festangestellt werden. Die Spezialisten werden projektbezogenen eingesetzt. Was heisst das nun für das klassische Recruiting? Es geht immer weniger darum, Stellen zu verkaufen! Vielmehr muss den Spezialisten/Fachkräften der persönliche Mehrwert ihrer Arbeitsleistung aufgezeigt werden. Weshalb soll ich einen Beitrag für ein Unternehmen oder ein Projekt leisten, welchen Nutzen bringt mir das? Oder schadet der Einsatz etwa meiner Reputation? Die disruptive Veränderung der Geschäftsmodelle wird das Recruiting stark verändern“, so Kuno Ledergerber.

Studie bei Studienleiterin Agnes Koller anfordern >>

Fotogalerie der besten Recruiter >>

Über BEST RECRUITERS:
Die BEST-RECRUITERS-Studie zeichnet überdurchschnittliche Recruiting-Qualität unter den Top-Arbeitgebern in der Schweiz, Liechtenstein, Deutschland und Österreich aus. In diesem Jahr nahm die Studie die Recruiting-Kompetenz von 506 Arbeitgebern aus 29 Branchen anhand von 108 Kriterien unter die Lupe. Die Studie ist damit die fundierteste und am breitesten angelegte wissenschaftliche Untersuchung in diesem Thema. BEST RECRUITERS bietet neben der jährlichen Studie auch individuelle Studienberichte. Ausgezeichnete Recruiting-Qualität steht für einen hohen Professionalisierungsgrad aller Massnahmen zur Personalbeschaffung eines Arbeitgebers. Hierfür vergibt BEST RECRUITERS Gold-, Silber- und Bronze-Zertifikate und Qualitätssiegel. www.bestrecruiters.ch

Autor: Claudia Gabler

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BEST RECRUITERS, die grösste Recruiting-Studie im deutschsprachigen Raum, hat die Recruiting-Qualität der umsatz- und mitarbeiterstärksten Arbeitgeber in der Schweiz und Liechtenstein untersucht. Bereits zum dritten Mal wurden am 17. März 2016 im Rahmen der BEST RECRUITERS Studienpräsentation im Kameha Grand Zürich die Ergebnisse der grössten Recruiting-Studie der Schweiz vorgestellt. Swisscom gelingt der Aufstieg zur Nummer eins. Sie läuft damit Vorjahresgesamtsiegerin Helvetia den Rang ab. Platz zwei geht an Die Bundesverwaltung: Sie kann sich mit durchwegs hochwertiger Performance in allen untersuchten Kategorien von Rang 64 im Jahr 2013/14 auf den zweiten Rang vorarbeiten. AXA gelingt insbesondere dank vorbildlichem Bewerberkontakt der Sprung auf das Podest. Premiere: Erstes internationales Ranking Erstmals ermöglicht BEST RECRUITERS exklusiv einen internationalen Vergleich für die Länder Schweiz, Liechtenstein, Deutschland und Österreich. Aus dieser kompletten Gegenüberstellung geht ein Schweizer Unternehmen als Gewinnerin unter 1520 getesteten Arbeitgebern hervor: Swisscom holt entsprechend dem länderübergreifenden Kriterienkatalog im Top 20 Ranking vor ALTANA Deutschland und EY Österreich die Krone. „Für das Recruiting Team von Swisscom ist die Auszeichnung als BEST RECRUITER des DACH-Raumes eine grosse Wertschätzung der Arbeit, welche die Kolleginnen und Kollegen während der letzten drei Jahre geleistet haben. Es ist schön zu sehen, dass unsere Strategie aufgegangen ist und unser Effort sich nun auch in dieser Auszeichnung widerspiegelt“, sagt Alexander Senn, Head of Recruiting & Employability bei Swisscom. Die besten Branchen Die Branche mit der höchsten Recruiting-Qualität sind in diesem Jahr die Unternehmensberater. Sie lösen in einem Kopf-an-Kopf-Rennen die Allbranchenversicherer an der Spitze ab: Diese belegen im aktuellen Ranking den zweiten Platz, gefolgt vom Lebensmitteldetailhandel. Recruiting-Qualität steigt, Online-Jobbörsen boomen „Wir haben beobachtet, dass seit Beginn der Erhebungen die Recruiting-Qualität kontinuierlich steigt“, sagt Studien-Initiator Markus Gruber. Dies sei ein Hinweis darauf, dass die Unternehmen die Bedeutung des Recruiting als wichtigsten Erfolgsfaktor im Personalwesen erkannt haben. Schweizer Arbeitgeber fokussieren sich dabei gemäss der Studie nach wie vor stark auf Online-Stellenbörsen - durchschnittlich 86% der möglichen Punkte in der Kategorie belegen dies -gefolgt von der Online-Stellenanzeigen-Analyse (55%) und Karriere-Website (49%). Studien-Ergebnisse im internationalen Vergleich Die Top 506 der Schweizer Arbeitgeber haben im Mobile Recruiting klar die Nase vorne (49% gegenüber 40% in Deutschland und 38% in Österreich). Auch bei den Online-Stellenmärkten (86% vs. 84% in Deutschland und 74% in Österreich) können sich die Schweizer Recruiter gut behaupten. Bei Social Web hingegen liegen die Schweizer Arbeitgeber mit 41% der Gesamtpunkte deutlich hinter Vorreiter Deutschland (57%). Auch bei der Karriere-Website gibt Deutschland den Ton an mit 66% gegenüber 49% in der Schweiz. Optimierungspotenzial Bewerberkontakt In der Resonanz auf Bewerbungen sieht Studienbeirat Kuno Ledergerber, Leiter des Zentrums für Human Capital Management an der ZHAW, ein vielversprechendes Optimierungspotenzial für die Recruiter: „In dieser Kategorie erreichen die Schweizer Unternehmen gerade 46% der möglichen Punkte. Dies ist eine grosse Chance, sich vom Mitbewerb abzuheben“, sagt Kuno Ledergerber. Auch wenn potenzielle Kandidaten sich in englischer Sprache an die Unternehmen wenden, bleiben 52% der Interessenanfragen unbeantwortet. Nur 76% der Feedbacks sind auch auf Englisch verfasst und nur 50% beantworten konkret die Frage der Kandidaten. Diskussion: Neue Herausforderungen am Arbeitsmarkt durch die Digitalisierung…

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