State of Inbound

State of Inbound 2018: So funktioniert Kundenansprache 4.0

25. Juli 2018
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Wissen Sie, ob Sie sich mit Ihren Marketingaktivitäten noch am Puls der Zeit befinden? Der «State of Inbound 2018» bietet einen relevanten Benchmark für Ihre Aktivitäten und zeigt auf, wie Verbraucher heute mit Unternehmen kommunizieren möchten.

Der «State of Inbound 2018» ist eine regelmässig durchgeführte und gross angelegte Umfrage zur Bestimmung des Status quo im Inbound-Marketing. Sie wird von HubSpot, dem Anbieter der gleichnamigen All-in-one-Marketingsoftware, lanciert. Dieses Jahr wurden rund 6200 Fachkräfte aus verschiedensten Branchen und Unternehmen in knapp 100 Ländern weltweit befragt. Der Referenzbericht zeigt wichtige Trends und die zukünftige Nutzung von Kanälen auf und daraus folgend wie sich diese Tendenzen auf die Inbound-Methodik und die Interaktion mit potenziellen Kunden auswirken können.

Quintessenz des Reports ist der verstärkte Fokus auf die Bedürfnisse und das Verhalten potenzieller Kunden. So setzen Marketers verstärkt auf visuelle Inhalte und markieren auf denjenigen Plattformen Präsenz, wo potenzielle Kunden ihre Zeit verbringen. Dieser differenzierte Fokus lässt sich ganz klar auf die veränderten Verbrauchergewohnheiten zurückführen, auf die Marketers eingehen, wenn sie erfolgreiches Marketing betreiben und das Bestmögliche rausholen wollen.

 

Fünf Trends für die Kundenansprache

Die folgenden fünf Research-Ergebnisse aus dem «State of Inbound 2018» können Ihnen dabei helfen, zu verstehen, wie Sie potenzielle Kunden auf Augenhöhe ansprechen können.

 

Der Kunde als Befürworter des Unternehmens

Ihre Kunden sind Ihre besten Verkäufer und Markenbotschafter. Denn heute vertraut fast jeder stark auf die Empfehlungen von Freunden und Verwandten und legt Wert auf Kundenreferenzen. Versuchen Sie also, aus Ihren Kunden Fans zu machen, damit sie die positive Botschaft Ihres Unternehmens in die Welt hinaustragen.

 

Kunde als Befürworter des Unternehmens

Persönliche Empfehlungen und Kundenreferenzen beeinflussen Kaufentscheide

 

Video, Instagram und Messenger-Dienste im Trend

Immer mehr Käufer möchten über soziale Netzwerke und Messaging-Anwendungen mit Unternehmen in Kontakt treten. Um diesem Bedürfnis gerecht zu werden, binden Marketers ausgewählte Content-Vertriebskanäle in ihre Marketing-Aktivitäten ein. Versuchen Sie, herauszufinden auf welchen Kanälen oder Plattformen sich potenzielle Kunden bewegen und gestalten Sie plattformspezifische Inhalte, die Ihre Zielgruppe ansprechen.

 

Kanäle Content Verbreitung

Kanäle wie Kanäle wie Instagram, Messenger-Dienste oder Videos werden von Marketers immer häufiger für die Content-Verbreitung genutzt

 

Die aktuellsten Prioritäten im Marketing

Das Marketing lebt von Content. Gerade mit einem firmeneigenen Blog können Sie sich im Netz eine gewisse Autorität und einen Expertenstatus verschaffen und bei der organischen Suche punkten. Um sich jedoch in der bestehenden Content-Flut behaupten zu können, stellen suchmaschinenoptimierte Inhalte eine wichtige Priorität dar. Durch solche optimierten Inhalte gelingt es, das volle Potenzial von Inbound Marketing zu nutzen, das auf inhaltgestützten Leadgenerierungs-Prozessen basiert.

Dabei stellt Marketing-Automation eine praktische Möglichkeit dar, um Aufgaben zur Lead-Pflege wie z. B. das Anbieten von individuellem und zielgruppenspezifischem Content zu automatisieren. Ziel solcher Prozesse ist es, anhand der Daten über das Verhalten der Kontakte ein personalisiertes, relevantes Marketing im Kontext zu etablieren.

 

Inbound Marketing Prioritäten

SEO, Blog-Content-Kreation und Automation stehen aktuell im Fokus der Marketing-Aktivitäten

 

Qualitativere Leads durch Inbound Marketing

Inbound-Marketing ist aus dem heutigen Marketing-Mix nicht mehr wegzudenken. Dabei orientiert sich dieser Marketingansatz weg von den altbekannten Outbound-Praktiken und legt den Fokus vermehrt auf die Produktion zielgruppenspezifischer und qualitativ hochwertiger Inhalte, die potenzielle Kunden ansprechen und für sie einen Mehrwert generieren. Gerade in den Zeiten von Fake News steigt das Bedürfnis nach Experten, die helfen, Informationen einzuordnen und Fakten zu präsentieren. Gemäss dem Edelman Trust Barometer 2018 stehen Experten an der Spitze der Glaubwürdigkeitsskala. Ein Signal, das auch Unternehmen aufnehmen und als Chance nutzen sollten.

 

LinkedIn wird zum Vertriebskanal

Das Online-Business-Netzwerk erlebt gerade einen regelrechten Aufschwung. LinkedIn zählt mit seinen rund 500 Mio. Mitgliedern weltweit zu den beliebtesten Plattformen dieser Art. Sie dient in erster Linie dem professionellen Austausch zwischen Berufskollegen, potenziellen Kunden, Businesspartnern oder Angestellten und dem Aufbau eines karrierefördernden Netzwerks. Neu hinzugekommen ist nun eine Methode, die sich Social Selling nennt. Dabei geht es darum, in sozialen Netzwerken, wie LinkedIn oder ähnlichen Plattformen gezielt nach Interessenten zu suchen, sich mit diesen vernetzen und dann über Interaktionen eine Beziehung aufbauen und dadurch Leads und schliesslich Kunden zu gewinnen.

Wie Sie LinkedIn als aktiven Kanal für erfolgreiche Beziehungen nutzen können, haben wir in einem eBook, welches Sie hier kostenlos herunterladen können, zusammengefasst.

Diese fünf Praktiken stellen die Quintessenz des «State of Inbound 2018» dar. Falls Sie schon einige davon umsetzen, umso besser. Wenn nicht, fangen Sie noch heute damit an – es lohnt sich.

Autor: Jasmin Zihlmann, Inbound Marketing Consultant, ProfileMedia AG – LinkedIn www.profilemedia.ch

 

 

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