Social Media ohne Konzept

26. März 2012
191 Views

Versicherungen im Web 2.0_Deutsche Versicherungen setzen laut der aktuellen Studie „Social Media in der deutschen Versicherungsbranche“ bei Social Media vor allem auf den direkten Kundendialog (61 Prozent) und auf die Pflege des eigenen Images (60 Prozent). Dabei verkennen Versicherer offenbar das große Potenzial geschäftsrelevanter Informationen, welche durch das Monitoring der Social-Media-Kanäle gewonnen werden können.

Nur rund 15 Prozent nutzen derzeit die Chance, sich diese Inhalte zu erschließen und für die eigene Geschäftsstrategie zu verwerten. „Das Verständnis für die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung über Social Media ? insbesondere im Bereich Wettbewerbsbeobachtung, Kampagnen-Monitoring, Marktanalyse oder Innovation Mining, also das Aufspüren von innovativen Ideen ? scheint in der deutschen Assekuranz noch keinen großen Stellenwert zu besitzen“, resümiert Dr. Christian Schulmeyer, Geschäftsführer Attensity Europe GmbH. „Dabei sind moderne Analyse-Tools heute essentiell und für eine umfassende Social-Media-Strategie unerlässlich. Nur sie verschaffen tiefgreifende Einblicke und Erkenntnisse über die Stimmungslage der Kunden im Netz.“ Derzeit haben allerdings nur 32 Prozent der befragten Versicherungsunternehmen eine eigene Social-Media-Strategie definiert. Dennoch haben über die Hälfte der Befragten (53 Prozent) bereits Verantwortliche für Social Media benannt.

Die Studie wurde von der Attensity Group, einem Anbieter von Softwareapplikationen für professionelles Customer Experience Management, in Auftrag gegeben. Für die Durchführung der Studie zeichnet Prof. Hendrik Speck vom Fachbereich Informatik der Fachhochschule Kaiserslautern verantwortlich. Mit dem Ziel, die Adaption sozialer Netzwerke in der deutschen Versicherungswirtschaft zu ermitteln, wurden die 100 größten deutschen Versicherungsunternehmen hinsichtlich ihres Social-Media-Engagements detailliert untersucht. Fast 40 Prozent von diesen nahmen darüber hinaus an der ergänzenden Befragung teil. Für die Studie wurden Kanäle, Mediennutzung, Userzahlen, Blogbeiträge, Nachrichten in Onlinemedien, Forenbeiträge, Kommentare und Facebook-Anmerkungen erfasst und nach Themen, Stichworten und Assoziationen ausgewertet.

Die vollständige Studie können Sie sich unter der Adresse www.attensity.com/de/versicherungsstudie/ kostenlos herunterladen.

Autor: Martina Tomaschowski

Print Friendly, PDF & Email
Versicherungen im Web 2.0_Deutsche Versicherungen setzen laut der aktuellen Studie "Social Media in der deutschen Versicherungsbranche" bei Social Media vor allem auf den direkten Kundendialog (61 Prozent) und auf die Pflege des eigenen Images (60 Prozent). Dabei verkennen Versicherer offenbar das große Potenzial geschäftsrelevanter Informationen, welche durch das Monitoring der Social-Media-Kanäle gewonnen werden können. Nur rund 15 Prozent nutzen derzeit die Chance, sich diese Inhalte zu erschließen und für die eigene Geschäftsstrategie zu verwerten. "Das Verständnis für die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung über Social Media ? insbesondere im Bereich Wettbewerbsbeobachtung, Kampagnen-Monitoring, Marktanalyse oder Innovation Mining, also das Aufspüren von innovativen Ideen ? scheint in der deutschen Assekuranz noch keinen großen Stellenwert zu besitzen", resümiert Dr. Christian Schulmeyer, Geschäftsführer Attensity Europe GmbH. "Dabei sind moderne Analyse-Tools heute essentiell und für eine umfassende Social-Media-Strategie unerlässlich. Nur sie verschaffen tiefgreifende Einblicke und Erkenntnisse über die Stimmungslage der Kunden im Netz." Derzeit haben allerdings nur 32 Prozent der befragten Versicherungsunternehmen eine eigene Social-Media-Strategie definiert. Dennoch haben über die Hälfte der Befragten (53 Prozent) bereits Verantwortliche für Social Media benannt. Die Studie wurde von der Attensity Group, einem Anbieter von Softwareapplikationen für professionelles Customer Experience Management, in Auftrag gegeben. Für die Durchführung der Studie zeichnet Prof. Hendrik Speck vom Fachbereich Informatik der Fachhochschule Kaiserslautern verantwortlich. Mit dem Ziel, die Adaption sozialer Netzwerke in der deutschen Versicherungswirtschaft zu ermitteln, wurden die 100 größten deutschen Versicherungsunternehmen hinsichtlich ihres Social-Media-Engagements detailliert untersucht. Fast 40 Prozent von diesen nahmen darüber hinaus an der ergänzenden Befragung teil. Für die Studie wurden Kanäle, Mediennutzung, Userzahlen, Blogbeiträge, Nachrichten in Onlinemedien, Forenbeiträge, Kommentare und Facebook-Anmerkungen erfasst und nach Themen, Stichworten und Assoziationen ausgewertet. Die vollständige Studie können Sie sich unter der Adresse www.attensity.com/de/versicherungsstudie/ kostenlos herunterladen. Autor: Martina Tomaschowski

0

0

Leave A Comment

X