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Ralf Mühlenhöver, voiXen

Ralf Mühlenhöver beflügelt voiXen

21. Januar 2018
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Der Voxtron-Mitgründer und zuletzt Enghouse-Vorstand Ralf Mühlenhöver startet nach über 20 Jahren wieder mit einem Start-up durch: Er will dem auf Sprachanalyse spezialisierten deutschen Jungunternehmen voiXen Flügel verleihen und mit der vollautomatischen Verschriftung und Kategorisierung Unternehmen dabei unterstützen, Inhalte einfach auffindbar und analysierbar zu machen.

Ralf Mühlenhöver ist eine feste Grösse in der Contactcenter Community: Er machte sich als Geschäftsführer bei Voxtron bereits sehr früh einen Namen im Bereich nutzerfreundlicher Kundeninteraktions-Software. 2014 war er am Verkauf Voxtrons an die börsenotierte Enghouse beteiligt, wo der Customer-Service-Experte noch für weitere drei Jahre als Vorstand für Zentraleuropa mitwirkte. Nun sei es Zeit für etwas Neues, wie der Callcenter-Pionier betont: «Meine Leidenschaft ist es, coole Software zu entwickeln, um Kunden zu begeistern. Diese Leidenschaft kann ich in dem dynamischen Start-up voiXen wieder voll ausleben», so der Unternehmer. Wie er mit dem Cloud-Unternehmen von Berlin aus Branchenriesen wie Verint und Nice angreifen will, beschreibt Ralf Mühlenhöver so: «Unsere Software kommt aus der deutschen Cloud. Wir können innerhalb weniger Tage Qualitätsprojekte realisieren. Wir arbeiten mit einer benutzerfreundlichen Lösung, deren Funktionsumfang vollumfänglich standardisiert ist, und welche mit minimalem Aufwand in jedes Umfeld integriert werden kann, denn sie benötigt als Input nur die Sprachaufzeichnungen – egal von welchem Hersteller.»

Spracherkennung kombiniert mit KI

Die Software analysiert nicht nur, was der Agent sagt, sondern auch was der Kunde sagt – und will. Hierfür setzt das Start-up auf Künstliche Intelligenz mit Machine und Deep Learning, und macht damit die spannende Kombination aus Spracherkennung und KI in Produkten verfügbar. «Das ist wie Datengold! Jedes Telefonat wird vollautomatisiert analysiert. Diese bahnbrechende Wissenschaft, in Verbindung mit der Geschwindigkeit heutiger Cloud-Plattformen, ist phantastisch!» freut sich Ralf Mühlenhöver.

Mit den früheren Kollegen bei Enghouse bleibt er weiterhin in freundlichem Kontakt. Schliesslich handle es sich um komplementäre Themen, und nicht um Wettbewerb. Aktuell arbeiten 10 Mitarbeiter in Mühlenhövers neuem Team mit; bis Mitte 2019 sollen es 20 Mitarbeiter sein. «Aber», so räumt der Unternehmer ein, «wir müssen keine 100-Personen-Firma werden. Mich begeistert, dass wir uns in einer Nische voll auf unser Thema fokussieren können. Das macht riesig Spass und ich fühle mich sehr wohl in meiner neuen Rolle», so der freudestrahlende Entrepreneur.

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