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Lego vs. Fertigbausatz

18. Oktober 2017
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Teilen statt besitzen – oder auch: mieten statt kaufen, lautet das Credo der Experience Factory. Warum es für Contactcenter besser ist, einzelne Elemente nach Bedarf zu mieten
statt einen Fertigbausatz zu besitzen, erfuhren wir von der treibenden Kraft hinter der Experience Factory: Gerd Oser.

Gerd, vor einem halben Jahr habt ihr mit der Experience Factory den Sharing-Economy-Gedanken in die Callcenter-Welt getragen. Wie haben die Kunden auf diesen neuen Ansatz reagiert? 

Die Kunden haben sehr positiv reagiert. Dinge zu teilen und Transparenz hineinzubringen entspricht dem Zeitgeist. Wir wollen die Unternehmen nicht in Abhängigkeit bringen, sondern sie auf die Zukunft vorbereiten. Das Konzept des Teilens hilft dabei: Man kann mutigere Dinge ausprobieren wie zum Beispiel ein Termin-Abo oder ein Experten-Coaching, ohne grosse Investitionen tätigen zu müssen. Jeder Unternehmer würde mir beipflichten, dass es besser ist, einen 40-Prozent-Experten zu teilen als einen 100-Prozent-Amateur zu besitzen!

Kann man alles mieten?

Man kann nicht nur mieten, sondern auch teilen oder einen Mischmodus finden! 1+1 gibt 3! Das beginnt bei der Miete von spezialisierten Agenten oder dedizierten Experten über die Gewährleistung von Erreichbarkeit bis hin zu Telefonie-Lösungen und Webseiten.

Was ist bislang besonders gut angekommen?

Der One Button Forecast für einfaches und effizientes Forecasting und unser Outbound-Kalkulator für das schnelle Berechnen von Kampagnen waren erst der Anfang. Wir vergleichen uns mit Uber oder Airbnb – wir kombinieren Bestehendes anders und ziehen es so zusammen, dass es stimmig ist und den Zielen entspricht. Wir haben per 2018 noch weitere Innovationen parat. Grundsätzlich wird geschätzt, dass man bestehende Muster einmal aufbrechen kann – auf mehreren Ebenen.

Was schätzen die Kunden besonders? 

Die Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Führungskräfte übernehmen wieder das Steuer und können nach unkonventionellen Lösungen Ausschau halten. Alles geht, denn auf der Extrameile gibt es keinen Stau (lacht).

Wer profitiert besonders von Euren Mietmodellen? 

Wir verstehen uns als Brückenbauer. Wir nehmen den analogen Kunden mit in die digitale Welt und achten darauf,  dass der digitale Kunde den analogen nicht vergisst. Insbesondere KMU haben dank Digitalisierung Zugriff auf Lösungen, die früher den grossen vorenthalten waren. Automatische Adressaktualisierung, ein Contactcenter für bessere Erreichbarkeit, eine neue Webseite im Mietmodell – in der Sharing Economy bedeutet dies kleine Investitionen für ein grosses Stück Freiheit!

Swiss made, Swissness oder günstig? Die Experience Factory bietet alles, vom Outbound-Abo über Coachings bis hin zur Infrastruktur, und zwar im Mietmodell. Das Angebot darf unkonventionell sein – «Hauptsache, es matcht mit den Bedürfnissen und macht Sinn – daraus entsteht ein ‹Triple-win›», reimt Gerd Oser, Managing Partner, Experience Factory.

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