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Kolumne: „Hallo! Ich bin’s, Dein Kunde!“

15. Mai 2016
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Teil 2: Heute schreibt die CAt-Award Preisträgerin 2015 Carmen Beissner an die Autohersteller:

Liebe Autohersteller

Als ich zuletzt das Dach meines Fiat 500 aufmachen konnte weil die Sonne endlich mal wieder schien hab ich mich erinnert, wie ich zu dem tollen Wagen gekommen war. Ich hätte ihn fast online gekauft. Fast, weil ich den festen Willen hatte es zu tun, es aber keine Möglichkeit gab. Wo bitte war der Marketplace für Autos? Keiner da. Naja, das ist schon 3 Jahre her und mittlerweile 2016, aber es hat sich immer noch nicht viel getan.

Wie kam es eigentlich dazu, dass ich ein neues Auto haben wollte? Nun ja, mein Smart ist schon etwas in die Jahre gekommen, zu wenig Ausstattung, zu lahm, zu wenig Platz. Auf der Suche nach einem Auto, das zu Berlin passt, musste ich eigentlich nur die Marken ansehen, die jeden Tag hundertfach auf der Strasse Werbung für sich machten. Vor meinen Augen fahren sie ja täglich vorbei. Ich hatte hier und da auch schon mal rein gesehen und die Ausstattung bewundert, vor allem beim Fiat 500 Cabrio. Klein, hübsch und sicher besser ausgestattet als mein damaliges Auto- auch wenn ich keine Ahnung hatte, wie genau – es konnte nur besser werden. Probefahrt brauchte ich eigentlich nicht, auch keinen Sonntagsbesuch beim Autohändler. Wird schon nicht super dramatisch gebaut sein so ein neues Auto.

Ich wollte eigentlich nur 4 einfache Dinge: mein Auto zusammenstellen, in den Warenkorb legen, teilweise finanzieren, liefern lassen.

Leider konnte ich zwar auf den Seiten Dinge tun, wie entdecken, konfigurieren, Probefahrten vereinbaren, Karriere machen, aber ein Auto kaufen, das konnte ich nicht. Einige Marken haben das online Verkaufen mittlerweile entdeckt, aber leider nicht die günstigen ;-). Bei den meisten muss man stattdessen wahnsinnig viel ausfüllen, einwilligen, bestätigen, Angebote anfordern, E-Mails an einen Freund senden, drucken etc. Am Ende doch wieder zu einem Händler fahren und Dinge auf Papier ausfüllen. Hm.

Letztlich hatte ich vor 3 Jahren meinen Wunsch-Wagen gegoogelt, über Autoscout gefunden, den Händler angemailt ob er noch da ist, die Hälfte des Geldes online überwiesen, meinen Perso gemailt und einiges an Paper inklusive Vollmacht gegen extra Geld für die Anmeldung. Ein Freund hat ihn dann nach Berlin gefahren. So kam ich zumindest in die Nähe meiner Wunschvorstellung eines modernen Autokaufs.


Die Autorin:
Carmen Beissner
liebt Customer Service. Sie arbeitet seit 15 Jahren in der Customer Care und E-Commerce Branche. Carmen liebt es mit kreativen Technolgien zu arbeiten und nach Innovationen zu suchen. Ihr Herz schlägt für die Mitarbeitenden, Kunden und Technologie. Mehr über Carmen Beissner erfahren >>

Teil 1: Carmen schreibt an ihre Krankenkasse >>

Autor: Carmen Beissner

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Teil 2: Heute schreibt die CAt-Award Preisträgerin 2015 Carmen Beissner an die Autohersteller: Liebe Autohersteller Als ich zuletzt das Dach meines Fiat 500 aufmachen konnte weil die Sonne endlich mal wieder schien hab ich mich erinnert, wie ich zu dem tollen Wagen gekommen war. Ich hätte ihn fast online gekauft. Fast, weil ich den festen Willen hatte es zu tun, es aber keine Möglichkeit gab. Wo bitte war der Marketplace für Autos? Keiner da. Naja, das ist schon 3 Jahre her und mittlerweile 2016, aber es hat sich immer noch nicht viel getan. Wie kam es eigentlich dazu, dass ich ein neues Auto haben wollte? Nun ja, mein Smart ist schon etwas in die Jahre gekommen, zu wenig Ausstattung, zu lahm, zu wenig Platz. Auf der Suche nach einem Auto, das zu Berlin passt, musste ich eigentlich nur die Marken ansehen, die jeden Tag hundertfach auf der Strasse Werbung für sich machten. Vor meinen Augen fahren sie ja täglich vorbei. Ich hatte hier und da auch schon mal rein gesehen und die Ausstattung bewundert, vor allem beim Fiat 500 Cabrio. Klein, hübsch und sicher besser ausgestattet als mein damaliges Auto- auch wenn ich keine Ahnung hatte, wie genau - es konnte nur besser werden. Probefahrt brauchte ich eigentlich nicht, auch keinen Sonntagsbesuch beim Autohändler. Wird schon nicht super dramatisch gebaut sein so ein neues Auto. Ich wollte eigentlich nur 4 einfache Dinge: mein Auto zusammenstellen, in den Warenkorb legen, teilweise finanzieren, liefern lassen. Leider konnte ich zwar auf den Seiten Dinge tun, wie entdecken, konfigurieren, Probefahrten vereinbaren, Karriere machen, aber ein Auto kaufen, das konnte ich nicht. Einige Marken haben das online Verkaufen mittlerweile entdeckt, aber leider nicht die günstigen ;-). Bei den meisten muss man stattdessen wahnsinnig viel ausfüllen, einwilligen, bestätigen, Angebote anfordern, E-Mails an einen Freund senden, drucken etc. Am Ende doch wieder zu einem Händler fahren und Dinge auf Papier ausfüllen. Hm. Letztlich hatte ich vor 3 Jahren meinen Wunsch-Wagen gegoogelt, über Autoscout gefunden, den Händler angemailt ob er noch da ist, die Hälfte des Geldes online überwiesen, meinen Perso gemailt und einiges an Paper inklusive Vollmacht gegen extra Geld für die Anmeldung. Ein Freund hat ihn dann nach Berlin gefahren. So kam ich zumindest in die Nähe meiner Wunschvorstellung eines modernen Autokaufs. Die Autorin: Carmen Beissner liebt Customer Service. Sie arbeitet seit 15 Jahren in der Customer Care und E-Commerce Branche. Carmen liebt es mit kreativen Technolgien zu arbeiten und nach Innovationen zu suchen. Ihr Herz schlägt für die Mitarbeitenden, Kunden und Technologie. Mehr über Carmen Beissner erfahren >> Teil 1: Carmen schreibt an ihre Krankenkasse >> Autor: Carmen Beissner

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