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Digitalisierung bedeutet intelligent mit Daten umgehen lernen

22. Dezember 2016
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Christoph Höinghaus, CEO von Trivadis, über die Entwicklungen in der IT ab 2017

Die derzeitigen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen haben einschneidende Auswirkungen auf die Unternehmen und vor allem die IT. In Zukunft wird es essentiell sein, intelligent mit Daten umgehen zu können. Vier Thesen von Christoph Höinghaus, CEO von Trivadis, zu den Entwicklungen in der IT ab 2017.

These 1: Ein dynamisches wirtschaftliches und politisches Umfeld erfordert agile und flexible Unternehmen
Die Wahlen in den USA und die Abstimmungen in Italien sowie in England sind Beispiele aktueller Ereignisse, die das ohnehin schon – wie es die NZZ nennt – „fragile Umfeld“ der gegenwärtigen wirtschaftlichen Entwicklung beeinflussen. Will man den Auguren der UBS Glauben schenken, wird „ein Jahr der Polarisierung“ auf uns zukommen. Wie auch immer sich die nahe Zukunft entwickeln wird: Für Unternehmen wird sie bedeuten, in einem zunehmend dynamischen Umfeld zu operieren. Um in diesem Umfeld zu bestehen, müssen die Unternehmen agiler und flexibler werden.

These 2: Die IT wird zum dritten Standbein des agilen und flexiblen Unternehmens
In Zukunft werden sich diejenigen Unternehmen durchsetzen, die sehr nahe am Markt operieren können. Also diejenigen, die fähig sind, das Angebot sehr rasch an sich verändernde Kundenbedürfnisse anzupassen – und das bei gesteigerter Prozess- und Produktqualität und einer ständigen Optimierung der Leistungserbringung. Dazu sind drei Dinge notwendig: hochqualifiziertes Personal, vollständige Transparenz durch Zahlen und eine leistungsfähige IT. Die Digitalisierung verändert bzw. verstärkt die Position der IT im Unternehmen: Sie wird vom Arbeitsinstrument zum Erfolgsgarant.

These 3: Mit der bestehenden IT sind Unternehmen nicht auf die Digitalisierung vorbereitet
Bestehende Systeme sind jedoch nicht auf die Verarbeitung der Datenmengen ausgelegt, die die Digitalisierung mit sich bringt. Sie unterstützen lediglich die Art und Weise, wie ein Unternehmen heute arbeitet und stellen eine Innensicht dar. Damit diese Informationen so aufbereitet werden können, dass sie sinnvoll genutzt werden können, muss die heutige interne IT stark verändert und erweitert werden. Es geht darum, eine auf die Innensicht ausgelegte IT in Richtung vernetzte digitale Intelligenz zu entwickeln, um dem Unternehmen den Zugang zur digitalisierten globalen Welt zu ermöglichen. Zu diesem Zweck müssen Systeme ersetzt, erweitert oder neu aufgebaut werden.

These 4: Cloud, Big Data und IoT sind die Schlüsseltechnologien im intelligenten Umgang mit Daten
Cloud Computing, Big Data und das Internet der Dinge sind die wichtigsten Mittel zur Verarbeitung der Datenflut der digitalisierten Welt. Die IT von morgen muss die bestehende IT mit diesen Technologien zu kombinieren wissen. Hier sind zwei Massnahmenarten zu berücksichtigen: die Modernisierung bestehender Anwendungen als Voraussetzung für eine Kombination mit modernen Technologien und – folgerichtig – die Kombination bestehender mit modernen Technologien.
Basis einer solchen Kombination ist ein neuer, veränderter Umgang mit Daten: weg von der reinen Bewirtschaftung von Daten als Abbild der betrieblichen Tätigkeit hin zur Bereitstellung von unternehmensrelevanten Daten als umfassende Informations- und Entscheidungsbasis. Auf den Punkt gebracht: Die Schlüsselfähigkeit des dynamischen und flexiblen Unternehmens der Zukunft ist die Fähigkeit, mit Daten intelligent umzugehen.

www.trivadis.com

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Christoph Höinghaus, CEO von Trivadis, über die Entwicklungen in der IT ab 2017 Die derzeitigen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen haben einschneidende Auswirkungen auf die Unternehmen und vor allem die IT. In Zukunft wird es essentiell sein, intelligent mit Daten umgehen zu können. Vier Thesen von Christoph Höinghaus, CEO von Trivadis, zu den Entwicklungen in der IT ab 2017. These 1: Ein dynamisches wirtschaftliches und politisches Umfeld erfordert agile und flexible Unternehmen Die Wahlen in den USA und die Abstimmungen in Italien sowie in England sind Beispiele aktueller Ereignisse, die das ohnehin schon – wie es die NZZ nennt – „fragile Umfeld“ der gegenwärtigen wirtschaftlichen Entwicklung beeinflussen. Will man den Auguren der UBS Glauben schenken, wird „ein Jahr der Polarisierung“ auf uns zukommen. Wie auch immer sich die nahe Zukunft entwickeln wird: Für Unternehmen wird sie bedeuten, in einem zunehmend dynamischen Umfeld zu operieren. Um in diesem Umfeld zu bestehen, müssen die Unternehmen agiler und flexibler werden. These 2: Die IT wird zum dritten Standbein des agilen und flexiblen Unternehmens In Zukunft werden sich diejenigen Unternehmen durchsetzen, die sehr nahe am Markt operieren können. Also diejenigen, die fähig sind, das Angebot sehr rasch an sich verändernde Kundenbedürfnisse anzupassen – und das bei gesteigerter Prozess- und Produktqualität und einer ständigen Optimierung der Leistungserbringung. Dazu sind drei Dinge notwendig: hochqualifiziertes Personal, vollständige Transparenz durch Zahlen und eine leistungsfähige IT. Die Digitalisierung verändert bzw. verstärkt die Position der IT im Unternehmen: Sie wird vom Arbeitsinstrument zum Erfolgsgarant. These 3: Mit der bestehenden IT sind Unternehmen nicht auf die Digitalisierung vorbereitet Bestehende Systeme sind jedoch nicht auf die Verarbeitung der Datenmengen ausgelegt, die die Digitalisierung mit sich bringt. Sie unterstützen lediglich die Art und Weise, wie ein Unternehmen heute arbeitet und stellen eine Innensicht dar. Damit diese Informationen so aufbereitet werden können, dass sie sinnvoll genutzt werden können, muss die heutige interne IT stark verändert und erweitert werden. Es geht darum, eine auf die Innensicht ausgelegte IT in Richtung vernetzte digitale Intelligenz zu entwickeln, um dem Unternehmen den Zugang zur digitalisierten globalen Welt zu ermöglichen. Zu diesem Zweck müssen Systeme ersetzt, erweitert oder neu aufgebaut werden. These 4: Cloud, Big Data und IoT sind die Schlüsseltechnologien im intelligenten Umgang mit Daten Cloud Computing, Big Data und das Internet der Dinge sind die wichtigsten Mittel zur Verarbeitung der Datenflut der digitalisierten Welt. Die IT von morgen muss die bestehende IT mit diesen Technologien zu kombinieren wissen. Hier sind zwei Massnahmenarten zu berücksichtigen: die Modernisierung bestehender Anwendungen als Voraussetzung für eine Kombination mit modernen Technologien und – folgerichtig – die Kombination bestehender mit modernen Technologien. Basis einer solchen Kombination ist ein neuer, veränderter Umgang mit Daten: weg von der reinen Bewirtschaftung von Daten als Abbild der betrieblichen Tätigkeit hin zur Bereitstellung von unternehmensrelevanten Daten als umfassende Informations- und Entscheidungsbasis. Auf den Punkt gebracht: Die Schlüsselfähigkeit des dynamischen und flexiblen Unternehmens der Zukunft ist die Fähigkeit, mit Daten intelligent umzugehen. www.trivadis.com Autor:

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